Montag, 16. August 2010

Expedition ins Tierreich

Zurueck in der Zivilisation. Und wir haben tatsaechlich mit den Tigern gekuschelt.




Doch auch in freier Wildbahn sind die Viecher, laut Auskunft unseres Dschungelfuehrers, fuer Menschen weniger gefaehrlich, da sie menschenscheu sind. Gefaehrlicher sind dagegen wilde Bueffel, Eber und Schlangen.
Wir haben allerdings hauptsaechlich essbares Getier gefunden.

So haben wir Flusskrebse und Miniwelse unterm Wasserfall herausgeangelt und direkt auf den Grill gelegt. Vorzueglich!
Die eingeborenen Karen, siehe Bild, kennen allerhand essbares im Dschungel und koennen ohne weiteres laenger Zeit in ihm ueberleben. In einem Dorf dieses Stammes haben wir eine Nacht verbracht und auf recht unbequemen Holzplanken geschlafen. Allerdings war es faszinierend zu sehen wie die Leute hier ohne Strom und mit kaum Technik leben. Ueberall sind Tiere und fast alles ist direkt aus der Umgebung hergestellt. Die naechste Nacht haben wir direkt neben einem Wasserfall mitten im Dschungel geschlafen.
Der Dschungel ist also keinesfalls die lebensfeindliche gruene Hoelle, als die er oft dargestellt wird. Streckenweise erinnert er tatsaechlich oft an de guude paelzer Wald. Zwar gibt es auch hier undurchdringliches Dickicht, aber auch im houschder Wald gibts Brombeerhecken und Gestruepp. Eine interessanter Untschied ist aber: Keine Angst vor Feuchtigkeit, wie etwa bei einer Wanderung im windigen Hochgebirge. Der Dschungel nennt sich nicht umsonst auch Regenwald. Es ist ueberhaupt kein Problem nass zu werden, weil man innerhalb von wenigen Minuten wieder trocknet. Auch Nachts wird es nicht unter 15 Grad kalt und das auf etwa 1000 Meter Hoehe. Aber wehe man muss nachts mal kurz vors Lager, pinkeln. Es kreucht und fleucht und raschelt ueberall.
Man muss aber dazu sagen, dass die Fauna in unserem Teil recht friedlich war. Es gibt auch Gebiete die von deutlich mehr giftigem und aggressivem Getier bevoelkert werden. Hat unser Dschungelfuehrer Jeep erzaehlt.
Die Fuehrer waren allgemein sehr gut und haben uns eine Menge gezeigt und beigebracht. Unter anderem die Herstellung von Essstaebchen aus Bambus. Abgeschlossen haben wir die Tour mit einem Ritt auf Elefanten. Es ist unglaublich, wie diese Ungetueme klettern koennen.

Ausserdem sind sie staendig am Fressen. Und kacken.
Nach all der Exotik und der kargen Dschungelkost war es dann Zeit fuer eine Belohnung. Gluecklicherweise serviert das Hofbrauhaus in Chiang Mai Waezebier der Marke Erdinger vom Fass.


Zum Abschluss noch ein paar Bilder:




Der kleine Buddha auf dem oberen Bild war unser Fuehrer durch den Dschungel, Jeep


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