Sonntag, 22. August 2010

Ole Rot-Weiss

Nun haben wir es also geschafft. Thailand liegt hinter uns wir befinden uns seit ein paar Tagen im freundlichen Laos. Die kurze Zeit hier hat uns bereits ziemlich gepraegt.


Die Ueberfahrt von Chiang Kong ueber den Mekong nach Laos verlief am anfang recht problemlos. Er als unser Faehrkapitaen, trotz bewaehrter und ausgereifter Technologie, Probleme mit dem Motor und der Schraube bekam wurde es kritsch und wir trieben ab. Jedoch gibt es in Laos keine Probleme die nicht schnellstmoeglichst geloest werden koennen. Kurzerhand kam ein anderes Boot seitwaerts. Alle Mitreisenden auf der linken Seite mussten sich also an dem Boot festhalten, dass wir abgeschleppt werden konnten. Merke: zur Mekong-Ueberfahrt nur Boote mit thailaendischer Flagge nehmen.


Nach dieser interessanten Ueberfahrt wechselten wir das Mekongvehikel und begaben uns auf ein sog. Slowboat.


Die Ueberfahrt dauerte 2 Tage. Station gemacht haben wir im sehr authentischen Pak Beng.
und Endstation war die alte Koenigsstadt Luang Prabang. In diesem Land scheint die Zeit stillzustehen. Franzoesische Kolonialarchitektur und Kueche, kaum Autos und sogar weniger und aeltere Roller als im Rest Asiens. Und oftmal werden diese Gefaerhte nur von Bindfaden und Spucke zusammengehalten. Nur Handies sind allgegenwaertig.

Und die Kueche ist sehr gut und extrem guenstig. Das beste aus Europaeischer und Asiatischer Kueche kommt hier zusammen. Heute morgen allerdings goennten wir uns eine Abwechslung von der ewigen Reisdiaet, wir hatten naemlich was vor. 400 Stufen des Tempelberges und danach eine kleine Radpartie. Da braucht man natuerlich ein gescheites Fruehstueck.
Zumal die raudigen Schandgefaehrte von Fahrraedern, die wir uns hatten andrehen lassen, ueber keinerlei Gangschaltung verfuegten. Dafuer konnten diese Gaylocipeds mit Bremsen aufwarten die im Zusammenspiel Verzoegerungswerte wie ein Ozeandampfer erreichten. Vom Schwerpunkt gar nicht zu sprechen. Abbruch hat das dem Vergnuegen dennoch nicht getan, unsere Tour fuehrte uns an den Flughafen, durch die ganze Stadt, urige Doerfer und den obligatorischen Wasserfall im Dschungel.


Morgen gehts wohl ab in den Sueden ins Sportlerparadies Vang Vieng. Aber zuvor noch ein paar Enthuellungen, die wir Euch nicht vorenthalten wollten.

1.) Die Taetowierungen sind nicht echt. Haben wir auch gar nicht noetig.
2.) Wir waren nicht die ersten Houschder in Chiang Mai. Einer hat sogar richtig Eindruck hinterlassen. Gruss an'd Waltraud un de Vadder!
3.) Wir sind zu gross fuer diese Gegend
4.) Die Essenportionen in dieser Gegend sind zu klein fuer uns.
5.) Die Laoten machen die beste franzoesische Zwiebelsuppe der Welt. Sorry, Michel. Verzehls kaem in Zaeskaem!

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